Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein Lektorat bei dir?

Das kommt auf den Umfang des Manuskriptes und auf den Bearbeitungsaufwand an. Geht es um eine seichte Liebesgeschichte oder einen verworrenen Thriller? Hattest du bereits Testleser:innen, die dich auf Logikfehler hingewiesen haben oder hast du dich an einer Stelle verzettelt? Es ist wirklich schwer zu sagen.

Da ich maximal zwei Manuskripte gleichzeitig bearbeite, kann ich mich voll und ganz auf die jeweiligen Geschichten konzentrieren. Je besser sie sich lesen, umso schneller bin ich fertig.

Das Lektorat inkl. Korrektorat beinhaltet 2 – 3 Durchgänge plus den Korrektoratsdurchgang. Beim letzten Durchgang lese ich das Manuskript in einer e-Pub-Datei. So habe ich noch einmal einen veränderten Blickwinkel und kann Fehler besser entdecken

Ein Korrektorat geht wesentlich schneller. Hier suche ich ja lediglich nach Rechtschreibfehler sowie grobe Grammatik- und Logikfehler. Hier gibt es maximal drei Durchgänge, ebenfalls einen im e-Pub-Format.

Müssen die Autor:innen deine Hinweise, Einfügungen und Streichungen annehmen?

Natürlich … nicht! Die Autor:innen entscheiden am Ende immer selbst, ob siesich mein Genörgel annehmen, es am Ende ganz anders machen oder es so lassen, wie es zu Beginn war.

Wie arbeitest du?

Im Sitzen, wieso?

Nein! Ich meine, wie kann ich mir eine Zusammenarbeit mit dir vorstellen?

Achso. Der größte Teil der Kommunikation läuft schriftlich ab. Im Lektorat und Korrektorat kommentiere ich im Manuskript. Das Autorencoaching läuft meistens ebenfalls schriftlich ab. Klar, es gibt Dinge, die kann man schneller am Telefon erklären, aber wenn es um Szenen oder Dialoge geht, muss ich diese lesen. Ich bin eine bessere Leserin als Zuhörerin.

Ich mag eine enge Zusammenarbeit mit den Autor:innen, gebe beim Lektorieren auch Statusberichte ab und wenn wir beide Spaß daran haben, an der Geschichte zu feilen, ist es der perfekte Auftrag.

Hast du Manuskripte schon einmal abgelehnt?

Ja, einmal. In einem Satz aus fünf Worten tummelten sich zehn Fehler. Das ist selbst für einen passionierten Fehlersucher zu viel des Guten. Ein Manuskript in dieser Art bearbeiten zu wollen, hätte nicht nur meinen Blutdruck ständig nach oben getrieben, sondern wäre für die Autor:innen kaum noch bezahlbar gewesen. Dann erkläre ich lieber die Rechtschreibprüfung bei Word und nehme ich mich des überarbeiteten Textes an.

Abgesehen davon lehne ich Texte mit radikalen oder gewaltverherrlichenden Inhalten ab.

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